Surfen in Peniche

Surfen in Peniche

Das Fischerörtchen Peniche nördlich der Hauptstadt Lissabon hat sich zu einem der wichtigsten Surferorte an der europäischen Festlandküste entwickelt. Die tränenförmige Insel mit der Altstadt trennt die nach Norden ausgerichteten Spots von denen in Richtung Westen und bietet an ihren Rändern in beide Richtung etwas Schutz.

SaisonWinter/FrühlingSommer/Herbst
Beste ReisezeitDez, März, AprilSep – Nov
WellensicherheitSehr hochSehr hoch
Wassertemperatur12-15 °C15-18 °C
Lufttemp. min – max9 – 20 °C13 – 26 °C
Sonne / Regenetwa 25 % Regentageetwa 20 % Regentage

Die beste Zeit, um gutes Wetter im Duett mit guten Wellen abzustauben, ist der späte Herbst. Der Winter kann so ziemlich alles sein, von verblasen und verregnet bis zu 20 Grad, blauem Himmel und tagelangem offshore.

Die Tabelle bietet dir eine knappe Übersicht zu den verschiedenen Reisezeiten im Winter und im Sommer. Während es von Mai bis August nur wenig Niederschlag gibt im Jahresmittel, kann es in den Wintermonaten und speziell von Oktober bis Februar oft und ergiebig schütten.

Ähnlich wie in Hossegor hilft ein Tiefwassergraben, die ganze Energie der Swells zu perfekten Barrels aufzuwerfen. In den Genuss derselben kommen aber nur die besten Surfer unbeschadet, die meisten Tubes gibt es immer Mitte Oktober zu bestaunen, wenn die Profis der World Surf League den Ort überfallen.

Supertubos ist vor allem durch diese Medienpräsenz einer der bekanntesten Spots Portugals, aber auch Wildsteher mit ihren Bussen fühlen sich hier wohl und die Möglichkeit, je nach Windrichtung in wenigen Minuten den Spot zu wechseln ist tatsächlich ziemlich einzigartig. Viele der Spots sind aber klar erfahrenen Surfern vorbehalten und wer sich für einen Surftrip nach Portugal interessiert, sollte sich auch die Alternativen wie Ericeira oder die Algarve anschauen. Denn zwischenzeitlich lassen sich die Surfermassen am Baleal nicht mehr so ganz mit der Qualität der Wellen erklären. 

Die große Anzahl von Unterkünften und Camps sorgt aber auch für sehr günstige Preise in der Nebensaison und die einigermaßen einfache Anreise über Lissabon ist ein weiteres Pro. Zwischen dem Suburbia Charme der Figueira da Foz Pointbreaks und dem World Surfing Heritage von Ericeira gelegen, hat sich Peniche vor allem als Zwischenstopp von Vanreisenden über die Jahre etabliert.

Surfen in Peniche: Beste Surfspots

Übersichtskarte

Klicke die Markierungen in der Karte an, um eine Kurzbeschreibung des jeweiligen Spots aufploppen zu lassen!

1 Pico da Mota (Ferrel Strände)
2 Lagide
3 Praia do Baleal
4 Molho Leste
5 Supertubos
6 Consolação Left
7 Consolação Right

Mittlerweile sind die allermeisten Surfspots auf die ein oder andere Weise im Internet auffindbar. Es gibt allerdings immer noch so manchen versteckten “Secret Spot”. Das sind aber mehr und mehr Spots, die nur bei ganz bestimmten Bedingungen funktionieren und vor allem deshalb nicht die Massen anziehen. Für manche Locals sind diese Spots die letzten Rückzugsorte. Darum achten wir hier darauf, nur schon einigermaßen bekannte Spots aufzuführen.

Solltest du der Meinung sein, dass ein bestimmter Spot hier nichts zu suchen hat, dann schreib uns bitte. Wir löschen ihn dann. Für die meisten von uns deutschsprachigen Festland-Ferien-Surfreisende ist das gar nicht unbedingt ein Verlust, weil uns andere Dinge wichtig sind, als für den spanischen Local. Außerdem gehört das Wellensuchen immer noch zu den schönsten Beschäftigungen auf einem Surftrip.

Surfen in Peniche: Spot-Tipps

LevelAnfängerIntermediatesVanreisende
LieblingsspotBalealBalealSupertubos
SilbermedailleFerrelLagideBaleal
GeheimtippArelho

Spotbeschreibungen (von Nord nach Süd)

Die Strände nördlich von Baleal sind eine gute Alternative um den Crowds zu entkommen. Durch die exponierte Lage bekommen die Strände alle viel Swell ab und sind etwas Wind-sensibel.

Lagide ist der erste “echte” Peniche Spot. Eine lange Linke, die über ein flaches etwas unregelmäßiges Riff läuft. Durch die Lage vor dem Parkplatz ein recht beliebter Spot. Ein Channel führt bequem zum Line-Up, der Take-Of Spot ist allerdings recht eng und etwas sucky. Der Wind kommt idealerweise aus Südost, aber die Welle ist recht hartnäckig gegen suboptimale Bedingungen.

Auf der anderen Seite des Parkplatzes beginnt Baleal, der Brot und Butter Spot Peniches. Durch die Biegung der Küste findet sich sogar bei Westwind ein Strandabschnitt (ganz im Westen bei der Festung), an dem der Wind offshore bläst. Baleal ist super flexibel und kann gute Peaks haben, gerade am Parkplatz Ende des Strandes ist aber auch regelmäßig Softboardsalat.

Surfen in Peniche - Anfängergruppe am Strand Baleal
Einige Surfer lernen Anpaddeln und Aufstehen am Baleal.

Auf der anderen Seite des Städtchens, hinter dem Hafen liegt der Strand, an dem während des World Tour Stopps gesurft wird. Am nördlichen Ende allerdings findet sich zunächst eine wedgige Rechte, Molho Leste genannt, die in sehr großen Swells recht plötzlich dem Wasser entwächst und kurz, schnell und hohl bricht. Weil die Wellen hier immer etwas kleiner sind, ist der Spot bei vielen Intermediates beliebt, meist sind aber die Wellen am Baleal besser. Wenn die Welle läuft, sind local kids unterwegs, die die Welle mit ferngesteuerter Präzision reiten. Low bis Mid Tide und Nordostwind sind ideal.

Surfen in Peniche - Die Wedge von Molho Leste
Ein junger Local beweist Insider Wissen in Molho Leste: Er ist hinter dem Vorhang der Welle verschwunden.

Dann kommt einige hundert Meter nur Gemüse, bevor sich aus unerfindlichen Gründen die Sandbänke von Supertubos die Ehre geben. Fiese Strömungen umspielen die Bänke. An manchen Tagen sind die Wellen schnell und kräftig, aber machbar, an anderen ein Closeout, denn Profis und Locals wundersamerweise besiegen können. Nicht viele Surfer sind hier richtig. Auch wenn es ein Beachbreak ist, verzeihen die Wellen nichts. Von draußen sieht man, wie die Wellen auf die Bänke knallen und den Sand aufwirbeln. Supertubos hat schon einige Boards auf dem Gewissen und ist einfach nicht die Art von Spot, an dem man (deutscher Durschnitts Dude) an perfekten Tagen sein möchte. Mid-tide und Ostwind bei 14sec und 6 Fuß wären solche Bedingungen. Wenn der Wind ideal steht, trägt er den fiesen Geruch der Fischfabrik als Indikator vor sich her.

Am südlichen Ende des Strandes liegt die Festung Consolação. Rechts – in Richtung Supertubos bricht eine Linke, links eine Rechte. Die Linke bricht anfangs über felsen, dann aber über Sand und ist generell besser, aber auch etwas schüchtern. Die Rechte ist nur etwas für erfahrene Surfer, weil der Ein und Ausstieg heikel ist und die Strömungen stark und schwer zu durchschauen. Noch etwas weiter gibt es noch einmal ein ähnliches Set-Up, doch auch das dürfte nur für wenige Surfer interessant sein.

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Verschiedene Strände aus der Peniche Region. Supertubos macht deutlich, dass es ein ernst zu nehmender Spot ist!

Conditions Checken!

Die Bedingungen an den Stränden könnt ihr bei verschiedenen Anbietern kostenlos checken, etwa auf surf-forecast.com oder magicseaweed.com. Magicseaweed hat die wahrscheinlich übersichtlichste App und bietet zusätzlich die Breakinformationen des Stormrider Surfguides. Übrigens lohnt es sich kaum, für die Pro Version zu bezahlen, weil langfristige Vorhersagen ähnlich unsicher sind, wie langfristige Wettervorhersagen allgemein. Am genauesten aufgeschlüsselt sind die Tabellen von Windguru, der ersten Adresse für Windinformationen (der Name sagt es ja schon).

Surfen in Peniche: Surfcamps

Durch den Ruf des Ortes als Surfmekka und Heimathafen des portugiesischen Surfens zieht Peniche natürlich auch viele Menschen an, die Surfen ausprobieren oder lernen wollen. Inzwischen gibt es viele Surfcamps, Hostels und Privatunterkünfte. Vier der beliebteren Camps stelle ich hier kurz vor:

Pure Surfcamps hat einen relativ neuen Ableger in Peniche. Das Camp ist auf einem Campingplatz und im Paletten Hipster Chic gehalten. Dafür gibt es eine Woche Vollpension schon ab 200 Euro. Das ganze richtet sich eher an jüngere Gäste und ist wohl noch im Aufbau.

Schon etwas etablierter, nämlich seit 1993 am Start, ist das Baleal Surfcamp. Das portugiesische Camp hat den unschlagbaren Vorteil, direkt am Baleal zu residieren. Viele der Surfschulen der Region fahren für den Unterricht hierher, das Baleal Camp ist schon da. Die Preise variieren sehr stark je nach Saison, generell gibt es aber günstige Angebote, speziell für zwei Wochen.

Das SoulSurfCamp wirbt mit Swell Check aus dem Fenster und großzügigen Apartment unterkünften. Dafür ist das Camp auch etwas teurer, speziell die Surfkurse liegen mit 250 Euro für 8*2 Stunden über den Konkurrenten.

Das Blue Juice Camp in Baleal bietet dagegen sehr günstige Kurspakete an, mit zwei Sessions am Tag fällt man abends auch auf jeden Fall müde ins Bett. Mit 273 Euro für diesen Powerkurs und die Unterkunft in der Nebensaison, schnappt sich das Blue Juice auf jeden Fall den Preistipp.

In allen Camps habt ihr die Möglichkeit, selbst in der Küche zu kochen, ebgesehen von Pure bietet aber kein Camp eine volle Verpflegung an. Da ihr euch auch meist um die Anreise selbst kümmern müsst, kann eine private Unterkunft über die gängigen Vermietungsportale eine gute Alternative sein. Vor allem in der Nebensaison kommt man teilweise sehr günstig unter.

Surfen in Peniche: Bulli / Surfvan mieten

Mobil zu sein hat auch in der Umgebung von Peniche einiges für sich. Durch die schmale Küstenstraße nach Norden und die N247 in Richtung Ericeira wird das Surfrevier mit dem Bulli drastisch vergrößert. Außerdem kann man sich immer nach den wechselnden Surfbedingungen, den eigenen Fähigkeiten und vor allem den persönlichen Lieblingsorten richten und die ganze Vielfalt der Küste auskosten. Man kann sogar ganz verrucht einmal nicht surfen gehen (natürlich nur, wenn es keine Wellen gibt!) und in die reiche Kultur eintauchen. Dadurch, dass man sowieso vom Flughafen herfinden muss und außerdem noch zahlreiche andere Ziele abklappern kann, ist ein Bus oder wenigstens ein Mietwagen in Peniche Gold wert. Entgegen der Versprechungen der Surfcamps muss man nämlich doch meist ein paar Minuten fahren, will man nicht den ganzen Urlaub in Baleal abhängen.

Surfen in Peniche - Bulli mieten
Ein gemieteter Bulli von Surf-Cars steht einsdam in den Dünen.

Der Preis für all die Busvorzüge war lange Zeit die Anreise mit dem eigenen Bus (den man natürlich erst mal kaufen und pflegen musste) Und das hat auch immer noch einiges für sich. Es ist aber auch nicht die schlechteste Idee, sich vor Ort einen Camper zu mieten: Die An- und Abreise mit dem Flugzeug verkürzt sich enorm und ist perverser Weise sogar weit günstiger, als selbst zu fahren. Die Camper sind überwiegend gut gewartet und zuverlässig. Und man bekommt von vielen Vermietern sehr gute Informationen zu Stehplätzen und Stränden an die Hand. Außerdem kann man einiges an Material aus einer Hand dazu buchen, wenn man das möchte. Im Vergleich zum Urlaub in einer gemieteten Unterkunft, fällt so viel organisatorischer Aufwand weg.

Mit den klassischen Wohnmobilvermietern möchte ich mich hier nicht beschäftigen, weil sie in aller Regel deutlich teurer sind, und auch sonst nicht auf die Bedürfnisse von Surfern eingehen.

Die Profis: Indie Campers

Indie Campers hat auch in Lissabon einen Fahrzeugpool. Der groß skalierte Anbieter hat schnelle Busse mit pragmatischen und unkaputtbaren Ausbauten im Angebot. Preislich sind die Ducatos aber oft recht gehoben. Indie Campers bieten durch den cleveren Ausbau mehr Platz für Gepäck und Sperrgut – wie etwa Longboards –  als Konkurrenten. Auch zu dritt oder viert sind die Busse eine gute Idee und meist noch günstiger, als “richtige” Wohnmobile. Weil die Preise dynamisch generiert werden – also in Abhängigkeit von der Nachfrage – lohnt es sich auf jeden Fall, die eigenen Reisedaten in den Rechner zu hauen und eventuell auch ein bisschen damit zu spielen: Vielleicht bietet sich ein Gabeltrip von A nach B an, oder eine Woche später kostet der Bus nur die Hälfte…

Mit unlimitierten Kilometern und 24/7 Rückgabe Dropoff hat sich IndieCampers gut an Surfreisende angepasst.

Die T6 Verrückten: Mr.Vancamper

Europe-by-Van hat ausschließlich VW T6 California im Programm – als Standardausführung oder in einer extra großen Ausführung. Auch hier habt ihr die Möglichkeit, den Bulli woanders abzugeben, als ihr ihn abholt. Außerdem habt ihr durch einen großen Anbieter mit standardisierten Fahrzeugen natürlich eine recht hohe Sicherheit, dass ihr keine Probleme mit der Kiste bekommt. Den größeren Sexappeal haben allerdings andere.

Die Originale: Hanggtime

Hanggtime vermietet VW Busse des Typs T3 (Bullis), was an sich schon mal fantastisch ist. Der Gedanke, einen schnellen Bus zu mieten, weil man nur wenig Zeit hat, kann ja paradoxer Weise auch das Gegenteil bewirken, weil man aus dem Gehetze des Alltags dann gar nicht entfliehen kann. Das kann euch mit einem Bulli eher nicht passieren. Bei Hangtime kann man außerdem Surfbretter und weiteres Zubehör dazu buchen, allerdings ist so ein Westfalia Ausbau nicht wirklich geeignet um sie ideal zu verstauen. Außerdem muss die verfügbarkeit und die Preise des Zubehörs vorher individuelle abgeklärt werden. Dafür haben die Bullis halt Character, was man schon daran sieht, dass sie Namen haben. Preislich liegen die Bullis etwas günstiger, mit Versicherung ab 80 Euro in der Nebensaison (dann, wenn die Wellen gut sind). Wer die Zeit hat, sich zu informieren fährt mit einem kleineren, lokalen Anbieter wie Hanggtime gut und relativ günstig.

Alternativen zu den großen Anbietern

Die individuellste Variante ist, über eine Plattform wie paulcamper einen Van “privat” anzumieten. Paulcamper tritt dabei nur als Vermittler auf und stellt die Versicherung der Fahrzeuge. Hier ist es noch am Wahrscheinlichsten, ein Schnäppchen zu machen. Außerdem gibt es häufig viel gutes und campererprobtes Zubehör. Die Vermieter sind schließlich selbst Reisende. Das erhöht allerdings im Schadensfall oder bei Missverständnissen über die Mietmodalitäten auch das Konfliktpotential. Die private Anmietung oder die Miete über eine vermittelnde Plattform benötigt also am meisten Organisation, dafür kann man sich seine Vermieter und den Van aber auch selbst aussuchen.

Wegen der Versicherung und weil viele, die ihren Bus in Portugal vermieten, in dieser Zeit dann selbst in einem Hotel unterkommen oder sich einen Mietwagen nehmen ist aber auch bei dieser Variante wenig unter 60 Euro die Nacht zu machen.Einen größeren Überblick über das Thema “Surfvan mieten” habe ich hier zusammengestellt.

Surfen in Peniche: Sonstige Reisetipps

Keine Frage, nach Peniche kommt man wegen der Wellen. Allerdings hat der Fischerort sich einen Charm erhalten, der in vielen portugiesischen Orten schon am Bröckeln ist. Die Insel ist für den Tourismus nicht so interessant, wird von den Wellensuchern links oder rechts liegen gelassen und werkelt gelassen vor sich hin. Das findet man nicht mehr so oft, zuletzt war Nazaré die Ikone der portugiesischen Fischerstädtchen, heute kommen die Touristen bekanntermaßen auch wegen der Rekordwellen.

Top 3 Peniche Tipps

3: Ausflug nach Óbidos: Das mitterlalterliche Städtchen hat neben den schönsten Urlaubsfotos einen fiesen Kirschlikör zu bieten: den Ginginha.

2: Nichts im 58 Surfshop kaufen: Einen ganz speziellen Tipp hat sich der 58 Surfshop in Peniche verdient, der zu den teuersten der iberischen Halbinsel zählt.

1: Das MEO Ripcurl Pro anschauen: Kaum einer der Spots auf der World Tour ist so unmittelbar wie Supertubos. Die Wellen brechen kaum 20 Meter vor der ersten Zuschauerlinie und sie brechen brutal. Durch die wechselnden Bedingungen lässt sich ein Besuch schlecht planen, wer aber vor ort ist, sollte sich auf jeden Fall einen Tag geben!

Surfen in Peniche: Fazit

Peniche ist eine großartige Surfstadt mit einzigartiger Lage. Leider kann der Durchschnittssurfer davon nicht so gut profitieren, wie die Profis. Trotzdem lassen sich hier gute Surfferien verbringen: Die Infrastruktur mit vielen Hostels und Surfschulen ist sehr gut und es ist immer etwas los. Eine gute Variante ist, mit dem eigenen oder gemieteten Van einen Zwischenstopp in Peniche einzulegen und auch die ruhigeren Strände der Umgebung zu besuchen.

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