Surfen in Hossegor (2020): Surfspots, Surfcamps & Reisetipps!

Surfen in Hossegor

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Es wird ja oft geschimpft über das Kulturverständnis der US-Amerikaner. Beim Surfen ist es eher die alte Welt, die auf keine seit Jahrhunderten bestehende Tradition verweisen kann. Und die Geschichten der Surfanfänge an europäischen Stränden sind fast immer Geschichten über irgendwelche amerikanische Soldaten, die hier fernab der Heimat Dienst tun mussten. Da ist es doch schön, dass wenigstens ein kleiner Ort ganz im Südwesten Frankreichs den echten Spirit lebt: Hossegor hat die Partys, Hossegor hat die Surf-VIPs und Hossegor hat natürlich auch die Wellen, die es braucht.

Was spricht für einen Surftrip nach Hossegor?

Hossegor ist gewissermaßen die Wiege des deutschen Surfens. Schon seit vier Jahrzehnten gibt es auf dem nahegelegenen Campingplatz (der übrigens sehr schön ist) in Cap de’l homy ein deutsches Surfcamp. Die deutschen Hochschulmeisterschaften werden genau wie die offenen Meisterschaften hier ausgetragen. Eine ganze Generation deutscher Surfer lernte die ersten Lektionen an den endlosen Sandstränden von Les Landes.

Surfen in Hossegor: Der Strandaufgang in Carcans
Typischer Les Landes Strandaufgang, typischer Les Landes Sonnenuntergang.

7 Gründe für einen Surftrip nach Hossegor:

  • Hossegor hat die Infrastruktur für einen planungsarmen Surftrip
  • Es ist (relativ) nah
  • Es gibt viele schöne Campingplätze
  • Im Sommer sind die Wellen vergleichsweise gut
  • Die Südwestecke der Biskaya hat erstaunlich warme Wassertemperaturen
  • Gerade für Anfänger eignen sich die langen Strände mit den vielen breiten Weißwasserwalzen
  • Viele leere Strände in der Nähe

Die beste Reisezeit zum Surfen in Hossegor

Die ideale Reisezeit für Hossegor hängt (mehr noch als an anderen Orten) von deinen Surffähigkeiten ab, aber auch von deinen Erwartungen an das Wetter. Und davon, ob du lieber an einsamen Stränden surfst oder den Trubel auf pulsierenden Parkplätzen liebst.

Anfänger  Fortgeschrittene Expertinnen
Mai – August September – Oktober September – April

Die beste Reisezeit für Anfänger ist in Hossegor der Sommer. Wer noch nie auf einem Surfbrett stand, profitiert dann von den schwächeren Wellen und auch der oft auflandige Wind stört beim Weißwassersurfen kaum. Alle Surfschulen und Surfshops sind geöffnet, und das Wetter ist unschlagbar.

Als fortgeschrittene Surferin solltest du dein Glück im Herbst oder im Frühling versuchen, je nachdem, wie Kaltwasser erprobt du bist, oder werden möchtest. Zu berücksichtigen ist auch, dass Anfang Oktober nochmal eine kurze Peaksaison einsetzt, dann, wenn der Zirkus der World Surf League in der Stadt ist. Im Frühling ist es deutlich leerer, und während an den vielen Waldvillen repariert und renoviert wird, ist die einzige Zeit im Jahr, um in Hossegor unbeobachtet und in Ruhe glitzernde, glassy Wellen zu genießen.

Expertinnen können das ganze Jahr Wellen finden, die besten Monate sind Oktober, November, März und April.

Übersicht über das Wetter und die besten Monate zum Surfen

Die Wasser- und Lufttemperaturen beziehen sich auf die (angegebenen) besten Surfmonate! Im September liegt die langjährige mittlere Wassertemperatur zum Beispiel bei 20 °C.

Saison Winter/Frühling Sommer/Herbst
Beste Reisezeit März/April September/Oktober
Wellensicherheit hoch sehr hoch
Wassertemperatur 12 °C 17-20 °C
Lufttemperatur min – max 13 – 17 °C 18 – 23 °C
Sonne / Regen etwa 25 % Regentage etwa 27 % Regentage

Der Sommer ist die karge Saison, was den Swell angeht, einerseits. Andererseits gibt es dafür noch relativ viele Tage mit guten Wellen, mehr jedenfalls als in Nordspanien oder auch Portugal. Plus: Es windet zwar recht zuverlässig, ebenso zuverlässig aber auch ablandig, nämlich in den frühen Morgenstunden und an einigen der langen, lauen Sommerabende. Mann und Frau können in Boardshorts oder Bikini surfen und die Nächte am Strand durchtanzen. Dafür sind die Preise für Unterkünfte und Surfkurse die Höchsten des Jahres.

Der Herbst ist die beste Zeit zum Surfen in Hossegor. Es ist immer noch warm und immer regelmäßiger laufen die Swells über die vielen guten Sandbänke. Auch der Wind lässt sich nun oft tagelang nicht blicken. Stattdessen sind für ein paar Wochen Anfang Oktober die Roadies und Rowdys der World Surf League in der Stadt. Das Quiksilver Pro vom 01.10 bis zum 11.10 zieht auch immer viele selbst surfende Zuschauer an.

Im Winter muss man die guten (wenn auch kalten) Wellen dagegen mit nur wenigen anderen Reisenden und den Locals teilen. Dafür sind die Wassertemperaturen gewöhnungsbedürftig und schlimmer ist nur, nass kalt und ohne Dusche am verregneten Strand zu stehen.

Der Frühling hat ähnliche Bedingungen wie der Herbst, nur das Wasser hat noch die Temperatur des Winters. Dafür ist aber auch weniger los als im Herbst. Wenn man bei nur vier Jahreszeiten einen Geheimtipp küren will, dann ist es der Frühling.

Berücksichtigt man Wetter, Wellen und das Crowd-Level, dann sind die Monate April, Mai, September und November am Besten zum Surfen in Hossegor.

Die richtige Neoprenanzug Dicke für Hossegor

Es ist super ärgerlich, wegen der Kälte und nicht vor Erschöpfung aus dem Wasser gehen zu müssen. Dank der modernen Wetsuits ist das nämlich ziemlich vermeidbar. Die folgende Tabelle für den richtigen Wetsuit ist eine Empfehlung. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Wohlfühltemperatur und damit auch der richtige Neo Typsache sind.

Monate(e) Wassertemp. Wetsuit
Dez. – April 12/13  °C 5/3 + Haube + Booties
Mai 15 °C 4/3
Juni 18 °C 3/2
Juli – Sept. 20-22 °C ohne, Long John, 2/1
Okt. 18 °C 3/2
Nov. 15 °C 4/3

Ganz wichtig ist beim Neoprenanzug (fast wichtiger als die Dicke), dass er richtig passt. Die Zahlen in der letzten Spalte der Tabelle bezeichnen die Dicke des Wetsuits in Millimetern. Arme und Beine sind dabei meist etwas dünner als der Torso. In die Pack- oder Kaufüberlegung sollte man auch die Lufttemperaturen und vor Allem den Wind mit einbeziehen. Im Winter sollte man außerdem an Ohrstöpsel denken, um nicht das “Surfers Ear” als Andenken mit nach Hause zu nehmen – dabei wächst der Knorpel in der Ohrmuschel als Reaktion auf das permanent eindringende kalte Wasser.

In Soorts-Hossegor befinden sich Outlets zahlreicher Surfmarken. Sobald die Hauptsaison vorbei ist, lohnt sich ein Abstecher hierhin, um noch günstig einen Wetsuit zu kaufen. Surfbretter sind allerdings generell eher überteuert und zum Beispiel in Spanien wesentlich günstiger. In Biarritz gibt es auch einen Decathlon. Neoprenschuhe und Zubehör wie Haube, Ohrstöpsel oder Dachgepäckträger für den Mietwagen kann man gut hier kaufen.

Die besten Spots in und um Hossegor

Surfspot Liste für Hossegor (mit Karte)

Wenn du die Spotmarker in der Karte anklickst, öffnet sich ein Kurzsteckbrief mit den idealen Bedingungen für den jeweiligen Spot: Bei welchem Swell, Wind und Tidenstand laufen die Wellen am Besten? Hier gibt es die Übersicht.

Grün: Geeigneter Spot für Anfänger
Gelb: Guter Spot für Intermediates
Rot: Spot für Expertinnen / zum Zuschauen

1 Le Penon
2 Les Bourdaines
3 Les Estagnots
4 Le Culs Nus
5 La Gravière
6 La Nord
7 La Sud
8 Capbreton
9 La Piste/VVF
10 Labenne-Océan
11 Ondres Plage
12 Boucau

Detaillierter Surfspot Guide für Hossegor und Umgebung

Einige der besten Surfspots in Hossegor werden hier nochmal mit einer kleinen Charakterisierung angeführt. Die Spots sind in Nord-Südrichtung aufgehührt.

Le Penon – Beachbreak // Kleiner NW – W Swell // Ostwind // Alle Tiden // Guter, dank der Lage etwas entspannterer Spot
Rund um die Mole finden sich gute Sandbänke. Le Penon funktioniert bei allen Tiden, aber High ist nicht so gut. Der nördlichste der genuinen Hossegor Spots.

Les Estagnots – Beachbreak // Normaler NW – W Swell // Ostwind //  Low – Midtide // Contest-Spot. Aus Gründen
In den vergangenen beiden Jahren ist die WSL zurückgekehrt nach les Estgnots. Hier heißt es nicht immer Do or die, vor allem bei Lowtide brechen schöne lange  Wellen. Les Estagnots beherbigt den einzigen Free-Camp Parkplatz in Hossegor, südlich gibt es noch die schöne Waldwagenburg (La Foret).

La Gravière – Beachbreak // Alle NW – W Swells // Ostwind // Low – Midtide // Heftiger Beachbreak, Foto-Barrel-Spot Nummer 1 → vgl. Supertubos in Peniche

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Sie nennen es den besten Beachbreak der Welt. Das ist allerdings aus der Sicht der besten Surfer der Welt gedacht. La Gravière bricht super nah zur Küste, schmeißt die brutale Lippe so heftig, dass auch die Profis Chicken-Diven. Strömungen. Leicht zu finden bei dem Kiesparkplatz am Rand des Waldvillenviertels.

La Sud – Beachbreak // Großer NW – W Swell // Ostwind // Alle außer Hightide // Funktioniert in großen Swells und bietet etwas Schutz vor Westwind
Der Spot direkt nördlich der Mole ist einer der wenigen Schutzräume an der offenen Küste von les Landes – in Bezug auf die Wellen. Entsprechend voll wird es in la Sud, wenn der Forecast über 14sec. bei 5 Fuß steigt.

Ondres Plage – Beachbreak // Kleiner NW – W Swell // Ostwind // Alle außer Hightide // Gute Option für ruhigere Wellen in Sommer-Swells
Südlich von Hossegor finden sich verschiedene gute Optionen für die vollen Sommertage. Ondres Plage ist wie die meisten Strände der Region bei Midtide am Besten.

Spottipps für Anfänger, Fortgeschrittene und Vanreisende


Anfänger Intermediates Vanreisende
Lieblingsspot La Sud Les Estagnots Les Estagnots
Knapp dahinter Labenne-Océan Les Cul Nus La Foret
Geheimtipp La Foret

Surfen lernen in Hossegor

Es ist wie es leider so häufig ist: Ein Spot wird für seine krassen Wellen bekannt, dann kommen die Touristen, dann die Surfschulen und Surfcamps. Dabei ist es eine geradezu absurde Vorstellung, in la Gravière oder la Nord die ersten Surfversuche zu starten.

Ausgerechnet da, wo die Wellen also alles andere als anfängergeeignet sind, gibt es die Infrastruktur mit Surfshops mit Verleihmaterial, Surfschulen, Surfcamps, Surfhostels und Campingplätzen. Glücklicherweise passt das ganze dann aber doch ganz gut. Hauptreisezeit für Touristen ist ja der Sommer – dann wenn die Wellen kleiner und in den Augen der Profis schlechter werden. Die ideale Zeit also, um im Weißwasser Surfen zu üben, sind die Sommermonate Juni, Juli und August.

Surfen in Hossegor: Wellen beobachten am Strand
Die Bretter müssen beim Surfenlernen einiges mitmachen.

Generell ist die Strömung an der französischen Atlantikküste relativ stark, weil der Golfstrom daran vorbeizieht und auch wegen des sehr großen Tidenhubs. Jeder Wassersportler sollte sich daher vorher informieren, wie es an genau diesem Spot bei genau diesen Bedingungen ist. An den bewachten Stränden geben die Rettungsschwimmer ein Bulletin heraus, das neben Wellen und Wind auch über die aktuellen Gefahren informiert. Außerdem werden an den Strandaufgängen Fahnen gehisst, mit denen die Gefahrenstufe des Badens an diesem Tag illustriert wird. Siehe auch im nächsten Abschnitt: Gefahren beim Surfen in Hossegor.

Die Vor- und Nachteile des Surfen lernens in Hossegor auf einen Blick:

  • Strandwetter und relativ warmes Wasser
  • breites Angebot um Surfen zu lernen 
  • Im Sommer gute Anfängerwellen
  • Nachtleben, Restaurants & laue Nächte am Strand

Auf der anderen Seite

  • Wer einen ruhigen Sommerurlaub sucht, ist definitiv falsch hier
  • Hohe Nachfrage und hohe Preise

Gefahren beim Surfen in Hossegor

Petermännchen, franz. Grand Vive, sind 15 bis 50 cm große Fische, die sich mit giftigen Stacheln gegen Feinde schützen.Weil die Tiere sich im Sommer zum Laichen im flachen Wasser in den Sand eingraben, ist man als Surfer und Surfanfänger besonders gefährdet. Tritt man in einen der Stachel, injiziert das Petermännchen Serotonin und ein Histamin ausschüttendes Eiweiß. Wirklich gefährlich sind Petermännchen nur für Allergiker. In jedem Fall muss der Stachel, so er steckt, sofort entfernt werden. Dann muss die Wunde erhitzt werden, notfalls auch mit einem Feuerzeug, um das Eiweiß zu denaturieren. Im Sommer in Hossegor reicht es meist, den Fuß in den heißen Sand zu stellen. Die Stationen der Rettungsschwimmer sind auf Petermännchen Stiche vorbereitet und können schnell helfen!

Die größte Gefahr für Surfer in Hossegor sind die Strömungen. Innerhalb von wenigen Sekunden kann es einen weit den Strand hinunter ziehen. Wichtig ist, in jedem Fall die Ruhe zu bewahren und nicht gegen die Strömung anzupaddeln. Normalerweise sind die Sandbänke ⤵ – förmig, die kurze Seite ist dabei mit dem Strand verbunden, die lange Seite liegt in Richtung der Strömung etwa 20 m weiter draußen (je nach Tide). Das Wasser, das über die Sandbank schwappt, fließt dann sehr schnell durch den Channel strandabwärts und hinaus auf das offene Meer. Zurück an den Strand kommt man am Besten mit den über die nächste oder übernächste Sandbank laufenden Wellen. Die Wasserrettung informiert an den Strandaufgängen über die Situation vor Ort, auch mit Schaubildern.

In den Sommermonaten ist auch eine Überhitzung des Körpers eine Gefahr. Anzeichen für einen Hitzschlag sind unter Anderen Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Bei Sonnenstich oder Hitzschlag müssen die Betroffenen in jedem Fall in den Schatten. Kopf und Nacken sollten gekühlt werden. Ärztliche Bertung sollte schnell eingeholt werden, auf keinen Fall die Betroffene allein lassen.

Sehr naheliegend und dennoch die am meisten verbreitete Verletzung dürfte der gute alte Sonnenbrand sein. Auch wenn zahlreiche Sonnencremes mit Wasserfestigkeit werben, ist die Schutzwirkung nach einem Surf dahin. Außerdem ist man als Surfer besonders exponiert. Das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen nämlich. Neben dem regelmäßigen Nachcremen mit (wichtig!) immer der gleichen Creme helfen Lycras und Surfmützen sowie Cremes, die eine Schutzschicht auf die Haut auftragen (Zinkcremes).

Surfen in Hossegor: Die Kraft der Wellen sollte man nicht unterschätzen...

Sind ja nur Beachbreaks hier, könnte man denken, aber das ist genau die Gefahr der Breaks in und um Hossegor: Die schiere Kraft der Wellen. Ein Tiefwassergraben verläuft genau auf die Küste zu und sorgt so dafür, dass die Wellen ihre Energie bis kurz vor der Küste behalten. Dann ändert sich die Bathymetrie plötzlich und die Wellen brechen so kraftvoll und hohl, wie das eben ihr Ding ist, in Hossegor. Genauso leicht, wie so eine Welle ein Board in der Mitte durchbrechen (snappen) kann, kann sie natürlich auch Schultern auskugeln oder Bänder verletzen. Außerdem brechen die Wellen an einigen Spots und natürlich immer im Shorebreak im sehr seichten Wasser. Der Sand ist zwar nicht so scharfkantig, wie etwa ein Lavariff, aber dafür hart wie Beton.

Haie sind keine Gefahr an der französischen Antlantikküste. Von den überhaupt nur vier gemeldeten Haiangriffen in Frankreich ereigneten sich alle vier im Mittelmeer. Vor der Atlantikküste sind in den vergangenen Jahren sehr vereinzelt Blauhaie gesichtet worden, die Menschen in der Regel aber auch nicht gefährlich werden.

Einfache Vorsichtsmaßnahmen für die gängigsten Gefahren beim Surfen in Hossegor:

  • Genug hochwertige Sonnencreme und Zinkcreme einpacken
  • Kopfbedeckung tragen 
  • evtl. Socken, um im heißen Sand zu laufen
  • Für Surflehrer und andere Flachwassersteher: Neoprenschuhe
  • ein Feuerzeug, um Petermännchen Stiche zu behandeln
  • Die Warntafeln der Küstenwache studieren
  • nicht im Shorebreak surfen
  • genug trinken
  • in Strömungen ruhig bleiben und nicht dagegen anschwimmen

Anreise nach Hossegor

Mit dem Flugzeug

Der nächste Flughafen von Hossegor ist der Flughafen Biarritz (BIQ). Easyjet und Ryanair fliegen von und nach Biarritz, aus Berlin etwa. Der nächste größere Flughafen ist Bordeaux (BOD), der von zahlreichen deutschen Flughäfen, Basel, Zürich und Wien angeflogen wird. AUßerdem ist Bilbao nur knappe zwei Autostunden entfernt. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über einige Direktflüge aus Deutschland (und manchmal auch aus der Schweiz und Österreich). Wenn du für dich nichts Passendes findest oder grundsätzlich lieber selber suchen möchtest, kannst du das zum Beispiel mit der Google Flugsuche oder Portalen wie Skyscanner, Swoodoo oder Kayak machen.

Günstige Flüge nach Hossegor


Bordeaux (BOD) Biarritz (BIQ)
Berlin Easyjet Easyjet
Basel Easyjet Easyjet
Frankfurt (FRA) Lufthansa
Köln Ryanair
Wien Ryanair
Zürich Swiss

Nach Biarritz gibt es nur wenige Direktflüge, genaugenommen nur aus Berlin und Basel und bei weitem nicht täglich. Zahlreiche Flüge gehen über Paris, was vor allem mit eigenem Material nicht sehr praktikabel ist. Nach Bordeaux dagegen gibt es das ganze Jahr über einige Direktflüge. Von dort aus kann man günstig mit der Bahn oder mit einem Fernbus fahren. Nach Bilbao fliegen auch einige Anbieter das ganze Jahr über. Hier kann man sich (wie auch in Bordeaux) auch einen Camper bei Indie Campers mieten.

Mit Surfbrett nach Hossegor fliegen

In aller Regel kostet das Mitnehmen von Surfbrettern pro Flug 40 – 60 Euro. Mittlerweile sind Größenbeschränkungen selten geworden, allerdings darf man offiziell oft weiterhin nur ein Board in ein Bag packen. Das wird allerding nur selten kontrolliert, ist aber natürlich der Knackpunkt an der ganzen Geschichte. Am Besten fragt ihr jemanden, der vor Kurzem auf der gleichen Strecke unterwegs war, weil sich die Gepäckrichtlinien und deren Auslegung doch recht oft ändern.

Wenn man nämlich 2 oder sogar 3 Boards in einen Boardbag bekommt und diesen dann noch mit Change Robes und Neos auffüllt, um kein reguläres Gepäckstück dazubuchen zu müssen, lohnt es sich oft, das eigene Material mitzunehmen. Dafür hat man auch immer noch das Risiko, dass die empfindlichen Boards beschädigt werden. Auch wenn das sehr lästig ist, solltet ihr nach der Ankunft erstmal die Bags inspizieren und bei Beschädigungen unbedingt auch den Inhalt.

In der unten stehenden Tabelle findet ihr die Sportgepäck Preise für einige europäische Fluglinien. Wenn zwei Preise angegeben sind, gilt der erstgenannte für bei der Buchung hinzugefügte Boards, der zweite bei späterer Gepäckbuchung.


Preis Gewicht max. Maße
Ryanair 55/65 EUR 20 Kg keine, Boardanzahl nicht beschränkt
Easyjet 52/63 EUR 32 Kg keine, nur ein Board!
Air Europa 75 EUR keine, nur ein Board!
Lufthansa 130 EUR 32 Kg Länge: 315 cm
Iberia 45 EUR 23 Kg Länge: 350 cm, nur ein Board!

Mit dem eigenen Bulli nach Hossegor fahren

Für die Anreise mit dem Bus oder Auto muss man auf jeden Fall genug Zeit einplanen. Allerdings ist die französische Atlantikküste für viele deutsche Surfer quasi der Homespot, ist es doch die am nächsten gelegene Surfregion, die regelmäßig gute Wellen hat.

Entfernung Köln – Hossegor: ca. 1300 Kilometer
Reisetage: Mindestens 1 Tag, besser 2.
Mautkosten: Etwa 50 Euro. Lies hier nach, wie du sinnvoll Maut sparen kannst!
Dieselkosten: Bei direkter Anfahrt etwa 160 Euro

Mit dem Bulli, Womo oder Surfvan bis nach Hossegor zu fahren lohnt sich (je nachdem, wie die Bedingungen sind) ab ungefähr zwei Wochen Reisezeit, wenn ihr nicht ganz langsam unterwegs seid.

Eine ADAC plus Mitgliedschaft kann bei einer so weiten Reise Gold oder wenigstens etwa ein neues Surfboard wert sein. Als Mitglied bekommt man außerdem die gar nicht ganz schlechten “Toursets” kostenlos zusammengestellt und zugeschickt.

Conditions Checken!

Die Bedingungen an den Stränden könnt ihr bei verschiedenen Anbietern kostenlos checken, etwa auf surf-forecast.com oder magicseaweed.com. Magicseaweed hat die wahrscheinlich übersichtlichste App und bietet zusätzlich die Breakinformationen des Stormrider Surfguides. Übrigens lohnt es sich kaum, für die Pro Version zu bezahlen, weil langfristige Vorhersagen ähnlich unsicher sind, wie langfristige Wettervorhersagen allgemein. Am genauesten aufgeschlüsselt sind die Tabellen von Windguru, der ersten Adresse für Windinformationen (der Name sagt es ja schon).

Der Aktuelle Forecast für Hossegor

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Wie lese ich einen Surf-Forecast?

Die wichtigen Informationen aus einem Forecast zu ziehen, ist eigentlich ganz einfach. In jedem aufbereiteten Forecast werden genannt: Beispiel

  • Die Wellenhöhe in Fuß oder Metern (Brandung): 1,3 m
  • Die Dünung des Swells in Fuß oder Metern: 0,8 m
  • Die Periode des Swells in Sekunden: 13 sec.
  • Die Swellrichtung: NW
  • Die Windrichtung und Stärke: SO, 17 km/h
  • Die Wichtigste Kennzahl (in meinen Augen) ist die Periode
  • Bis 12 sec spricht man von Windswell, danach von Groundswell
  • Der Wind ist idealerweise sehr schwach oder weht ablandig. Er sotiert die Wellen, die bei Groundswells kraftvoller und organisierter als bei Windswells sind
  • Gute Wellen für Anfänger sind nicht größer als einen Meter bei einer Periode von 13 Sec.
  • Die angegeben Brandung ist ein errechneter Wert, der selten einer Überprüfung standhält
  • Die Swellrichtung ist angegeben, das ist einleuchtend, die Wellen sollten halt keine Hindernisse unterwegs haben.

Schließlich haben die Forecast Apps zwar genaue Bojendaten, sind aber nach wie vor nicht so gut darin, diese zu interpretieren. Ihr müsst also immer selbst einmal zum Strand laufen und das Ganze lang genug beobachten. Mit etwas Erfahrung (und je besser man Spots kennt), kann man aber viele Wege einsparen, die andere umsonst fahren.

Surfcamps und Surfhostels in Hossegor

Hossegor ist die Zentrale des Europäischen Surfens, wenigstens von außen betrachtet. Eines der ersten deutschen Surfcamps findet sich auf dem schönen Camping Muicipal in Cap de’l homy. Aber auch in Hossegor selbst gibt es zahllose Angebote mit oder ohne Verpflegung und Surfkurs.

Das Secret Wave richtet sich ganz bewusst an Erwachsene – In der Hossegor Region überwiegen ansonsten die Jugend- und Partycamps. Das kleine Surfcamp versteht sich als gemütliches Bed and Breakfast mit Surfkursen und Verleih und ist – auch die Preise betreffend – eine ausgesprochen exklusive Angelegenheit.

  • Luxeriöse Surflodge zwischen Seignosse und Hossegor
  • Unterkunft Einzel oder Doppelzimmern
  • ab 650 Euro für eine Woche mit Frühstück
  • 5 Tage Surfkurs kosten 375 Euro extra
  • Deutschsprachiges Surfcamp
  • Ganzjähriges Surfcamp

Das Koala Surfhouse im Zentrum von Hossegor ist ein klassisches Surf Hostel. Im Preis pro Nacht ist so gut wie nichts inbegriffen – aber das Material. Für einen kurzentschlossenen Abstecher eine gute Wahl.

  • Surfhostel in Surfhouse
  • Unterkunft in Mehrbettzimmern
  • ab 35 Euro/Nacht inkl. Surfboard
  • Selbstversorgung
  • Reopening im Juni 2020
Surfen in Hossegor: Nachmittags am Plage des Bourdaines
Abendsession in Hossegor (Plage de Bourdaines)

Das ECW Surf- und Guesthouse ist ein Surfhostel mit passendem Angebot für jedes Budget und bietet sowohl luxuriöse Zimmer im Guesthouse als auch Stellplätze im Garten für den Camper. Etwa zwanzig Kilometer von den Stränden von Hossegor entfernt, in Souston gelegen, richtet es sich an mobile Surfer.

  • Surfhostel mit Guesthouse, Bungalows und Camping
  • Unterkunft in allen möglichen Kategorien
  • ab 35 Euro/Nacht im Mehrbettzimmer
  • Selbstversorgung
  • Saison von April bis November

Pure Surfcamps hat in Vieux Boucau ein Surfhouse in unmittelbarer Strandnähe. Das Camp ist eine gediegene Option mit günstigen Preisen vor allem in der Nebensaison.

  • Surfcamp in Surfhouses mit großem Garten
  • Unterkunft in 2 bis 6 Bettzimmern
  • 350 Euro für eine Woche Unterkunft mit Frühstück, Material und Surfguiding
  • Großes Angebot an Freizeitspaß-Utensilien (Slacklines, Skateboards, Pool-Billard)
  • Saison von April bis November

Das Shifting Sands Surfcamp ist ein Surfhostel mit inklusiv Material und Shuttle zu den Stränden. Wer schon etwas surfen kann, aber keine Lust hat, sich um Material und Mietwagen zu kümmern, sollte sich das Projekt mit eigener Skatebowl genauer anschauen.

  • Surfhostel mit Guesthouse, Bungalows und Camping
  • Unterkunft in allen möglichen Kategorien
  • ab 35 Euro/Nacht im Mehrbettzimmer
  • Selbstversorgung
  • Ganzjähriges Surfcamp

Günstige All-Inclusive Camps

Auf den Campingplätzen von Vieux Boucau, Moliets und Messange finden sich zahlreiche günstige Alternativen, die sich vor allem an junge Surferinnen richten.

Das Wavetours Camp Vieux Boucau ist ein Surfcamp auf dem städtischen Campingplatz, dass sich an Surferinnen ab 18 Jahren richtet. Dank der Infrastruktur des großen Anbieter kann man hier alles in einem buchen: Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Surfkurs

  • Surfcamp auf Campingplatz
  • Unterkunft in Steilwandzelten (2 Personen pro Zelt)
  • ab 439 Euro für Unterkunft, Verpflegung, Anreise und 10 UE Surfkurs
  • Saison von Ende Juli bis September

Das Star Surfcamp Moliets ist ein Surfcamp auf einem Campingplatz. Im Vergleich zu anderen Surfcamps ist es etwas gediegener, geschlafen wird in Tipi Zelten mit Holzboden und es werden auch Yoga Kurse angeboten. Insgesamt gibt es vergleichsweise viele Möglichkeiten, das Angebot zu personalisieren.

  • Surfcamp auf Campingplatz
  • Unterkunft in Deluxe-Tipi  (2-3 Personen pro Zelt)
  • ab 399 Euro für Unterkunft, Verpflegung 12 UE Surfkurs und Surfmaterial während des Aufenthaltes
  • Saison von 18.05 bis 21.09

Außerdem gibt es in Moliets noch das Wavetours Camp,das Planetsurfcamp und das Pure Surfcamp, das vergleichsweise etwas ruhiger ist und sich eher an die Tweens als die Teens richtet.

Alle diese Camps sind auf den Campingplätzen in Moliets untergebracht und bieten Komplettpakete mit 10 Unterrichtsstunden (45min) Surfkurs, Unterkunft im 4er Zelt und Verpflegung für etwa 400 Euro an. Zusatzleistungen wie ein Ausflug nach Biarritz sind meist möglich, aber nicht inklusive.

Campingplätze in Hossegor

Im Gegensatz zu Nordspanien gehen die französischen Küstenstädte absolut rigoros gegen Wildcamper vor. In Hossegor ist es offiziell sogar verboten, das Wohnmobil über Nacht zu parken. Noch wird das Free-Camping an einzelnen Strandparkplätzen geduldet – etwa in Les Estagnots, doch gerade Hauptsaison Reisende sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, auf einen Campingplatz zu gehen. Und sich früh genug um eine Reservierung kümmern.

Der Camping Domaine de Fierbois in Capbreton ist ein recht luxuriöser Campingplatz, auf dem es auch Bungalows zu Mieten gibt.

  • Eine Woche Stellplatz mit Strom (2 Personen) ab 108,50 Euro
  • Saison von April bis Oktober

Der Camping du Bourret liegt ebenfalls in Capbreton und ist der Camping Municipal. Dessen ungeachtet gibt es hier nur die Möglichkeit der Bungalow Miete.

  • Saison von Februar bis Dezember

Der Camping Landes Naturéo in Hossegor ist der am nächsten zum Meer gelegene Campingplatz in der unmittelbaren Umgebung.

  • Unterkunft in einer Holzhütte für 6 Personen ab 100 Euro / Person und Woche
  • Ganzjährig Saison
  • Surfcamp / Surfschule angeschlossen

Bulli / Surfvan mieten in Hossegor

Mobil zu sein hat auch in Hossegor und Umgebung einiges für sich. Die erreichbaren Surfspots multiplizieren sich auf einen Schlag und teilweise ist es auch möglich, direkt über dem Spot zu schlafen und als Erste morgens rauszupaddeln. Allerdings sind die französischen Küstenstädte mittlerweile auch alarmiert: Hier kommen schließlich alle in richtung Westen Surftrippende Reisende vorbei. Bis auf wenige Ausnahmen ist man daher in und um Hossegor auf die offiziellen Stell- und Campingplätze angewiesen. Davon gibt es dafür sehr viele für jeden Anspruch. Eine schöne, weil etwas Off-the-Grid gedachte Variante sind die touristischen Angebote von Bauernhöfen.

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass die meisten Strandparkplätze Höhenbegrenzungen von 2,25 m haben und viele Surfvans draußen bleiben müssen. Die befahrbaren und geduldeten Stehplätze erfährt man am Besten von anderen Reisenden oder über Apps wie die von Park4Night.

Der Preis für das rollende Bett war lange Zeit die lange Anfahrt mit dem eigenen Bus (den man natürlich erst mal kaufen und pflegen musste). Und das hat auch immer noch einiges für sich. Es ist aber auch nicht die schlechteste Idee, sich vor Ort einen Camper zu mieten: Die An- und Abreise mit dem Flugzeug verkürzt sich enorm und ist perverser Weise sogar weit günstiger, als selbst zu fahren. Die Camper sind überwiegend gut gewartet und zuverlässig. Und man bekommt von vielen Vermietern sehr gute Informationen zu Stehplätzen und Stränden an die Hand. Außerdem kann man einiges an Material aus einer Hand dazu buchen, wenn man das möchte. Im Vergleich zum Urlaub in einer gemieteten Unterkunft, fällt so viel organisatorischer Aufwand weg.

5 Gründe einen Camper zu mieten:

  • Günstiger als selbst einen Bulli zu kaufen und zu pflegen
  • Surfmaterial kann oft dazu gebucht werden
  • Anfahrt fällt meist weg
  • Professionelle Surfvans sind genau auf Surftrips abgestimmt
  • Sehr gute Off-Season Angebote

Surfbus mieten bei Bonfire Vans

Die eher kleine Camper Vermietung Bonfire Vans hat sich auf die lauen Sommer und Frühherbste unter Pinien in Südwestfrankreich spezialisiert. Die modernen T6 Caravelle haben ein ausklappbares Bett im hinteren Bereich des Busses und eine Kochbox mit Wassertank und Dusche zum aus dem Kofferraum ziehen.

Surfen in Hossegor: Bonfire Vans haben gute Lösungen, um mit mehreren Personen die Strände abzufahren

Wahlweise gibt es das gleiche auch noch mit Dachzelt. In jedem Fall können bis zu sechs Personen mitfahren und eben 2-4 im Bus schlafen. In Kombination mit einem Zelt kann ein Bus eine ganze Crew beherbergen. Das Wetter sollte aber gut sein, weil viel des Buslebens im freien stattfinden muss.

  • Stationen in Bordeaux und Biarritz, Agency in Hossegor
  • Surfvans ab 80 Euro pro Nacht
  • Bis zu sechs Personen können mitfahren
  • gute Lösung für die trockeneren Monate
  • Schnelle, moderne Busse

Surfbus mieten bei Indie Campers

Indie Campers hat in Bilbao und Bordeaux einen Fahrzeugpool. Der große Anbieter hat schnelle Busse mit pragmatischen und (fast) unkaputtbaren Ausbauten im Angebot. Der Klassiker unter Surfern dürfte das Modell Sporty sein. Preislich sind die Ducatos aber oft recht gehoben – Im Vergleich mit kleineren Bulli Vermietungen. Dafür bekommt man bei Indie Campers durch den cleveren Ausbau mehr Platz für Gepäck und Sperrgut – wie etwa Longboards –  als bei Konkurrenten. Außerdem wird an sehr viele spezielle Surfbedingungen gedacht: Die Kilometer sind frei, man darf ohne Probleme Landesgrenzen überqueren und kann den Bus an einem Ort ausleihen und am nächsten zurückgeben – auch über Grenzen hinweg. Allerdings wird dafür eine erhöhte Logistikgebühr fällig, weshalb es nicht wirklich zu empfehlen ist. Außerdem kann man Surfbretter und Neoprenanzüge an den meisten Standorten dazubuchen.

Surfen in Hossegor: Das Modell Sporty von Indie Campers bietet viel Platz für Material

Der Hauptvorteil der Indies ist, dass die Busse auch zu dritt oder zu viert ausreichend Platz bieten – solange das Wetter einigermaßen mitspielt. Dann kommt man mit 150 Euro pro Person für eine Woche gut hin. Im Vergleich mit “richtigen Wohnmobilen” sind sie aber noch deutlich günstiger. Weil die Preise dynamisch generiert werden – also in Abhängigkeit von der Nachfrage – lohnt es sich auf jeden Fall, die eigenen Reisedaten in den Rechner zu hauen und verschiedene Flughäfen und Reisedaten (wenn möglich) auszuprobieren.

  • Stationen in Bordeaux und Bilbao
  • günstige Option in der Nebensaison
  • genug Platz auch zu dritt oder viert
  • spezielle Ausbauten für Surfrips
  • unkomplizierte Anmietung über das Internet
  • 24/7 Abholung und Dropoff
  • Alle Kilometer frei

Surfbus mieten mit Vantripper

Vantripper entstand aus der Erkenntnis dreier Freunde, dass es bei Surfvan Vermietungen tatsächlich noch eine Marktöücke gibt. Und zwar für pragmatische, schnelle Vans, die genug Platz bieten für die klassische Surfausrüstung aber nicht verbastelt sind und zu viel Komfort bieten.

Surfen in Hossegor: Vantripper baut seine Vans so, wie man selbst es machen würde

Der Surfvan halt, den man sich auch selbst bauen würde, wenn man die Zeit dazu hätte. Und das ab günstigen 70 Euro.

  • Surfvan in Moliets et Maa
  • günstige Vans mit Surfoptimiertem Ausbau
  • Möglichkeit der Materialmiete

Alternativen zu Indie Campers und anderen großen Vermietern

Die individuellste Variante ist, über eine Plattform wie Paulcamper einen Van “privat” anzumieten. Paulcamper tritt dabei nur als Vermittler auf und stellt die Versicherung der Fahrzeuge. Hier ist es noch am Wahrscheinlichsten, ein Schnäppchen zu machen, zum Beispiel vermietet so mancher Surfcamp Mitarbeiter seinen Bus während der Saison.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es häufig viel gutes, Camping erprobtes Zubehör umsonst dazugibt. Die Vermieter sind schließlich selbst Reisende und wissen, was man unterwegs so gebrauchen kann. Und weil es keine anonyme Vermietung ist, müssen sie nicht befürchten, dass ihr den Surfguide oder die Bialetti am Ende einsteckt. Das private Vermieten hat natürlich auch nachteile, im Schadensfall oder bei Missverständnissen über die Mietmodalitäten erhöht es das Konfliktpotential. Außerdem kann man nie wissen, in welchem Zustand der Bus sich tatsächlich befindet. Die private Anmietung oder die Miete über eine vermittelnde Plattform benötigt also am meisten Organisation, dafür kann man sich seine Vermieter und den Van aber auch genau nach den eigenen Bedürfnissen aussuchen. Und es ist ein bisschen so, als würde man mit dem eigenen Bus reisen. Wer den Gedanken einen eigenen Bus zu kaufen hin und her wendet, kommt so auch gut zu einer Probefahrt und findet herraus, was er bei einem eigenen Ausbau verändern würde.

Wegen der Versicherung und weil viele, die ihren Bus in Portugal vermieten, in dieser Zeit dann selbst in einem Hotel unterkommen oder sich einen Mietwagen nehmen ist aber auch bei dieser Variante wenig unter 50 Euro die Nacht zu machen.Einen größeren Überblick über das Thema “Surfvan mieten” habe ich hier zusammengestellt.

Fazit

Hossegor ist das pochende Zentrum der europäischen Surfszene. Und das scheint eine unwiderstehliche Sogwirkung zu haben. Pros kommen hierher, um in den besten Beachbreaks der Welt Barreltime zu sammeln. Anfänger kommen her, um im zuverlässig anrauschenden Weißwasser die ersten Stehversuche zu unternehmen. Und alle dazwischen kommen auch, sei es wegen der warmen Nächte und dem Leben am Strand Gefühl, wegen der vergleichsweise kurzen Anfahrt oder um einmal die Profis live zu sehen. Es gibt viele gute Gründe und der wahrscheinlich beste ist: Es ist bequem und man weiß zwar nicht, mit wem man in der nächsten Nacht Nacktbaden geht, aber trotzdem ungefähr, was man von einem Surftrip nach Hossegor erwarten kann. Für mich ist das ein guter Grund, auf jedem Surftrip ein paar Tage halt zu machen. Aber es ist auch schön, zu wissen, dass man jederzeit den ganzen Trubel hinter sich lassen und ganz gewöhnliche Beachbreaks mit ein paar anderen Surfern suchen kann.

FAQ

Wann ist die beste Zeit, um in Hossegor zu surfen?

Die beste Reisezeit für Surfer ist, will man das so pauschal sagen, der Herbst, also die Monate September und Oktober. Das Wasser ist dann noch warm und die Swells kicken regelmäßig. Für Anfänger sind die Sommermonate am Besten. Im Frühling hat es sehr gute Wellen und günstigere Preise.

Wann ist die beste Zeit, um in Hossegor zu surfen?

Die beste Reisezeit für Surfer ist, will man das so pauschal sagen, der Herbst, also die Monate September und Oktober. Das Wasser ist dann noch warm und die Swells kicken regelmäßig. Für Anfänger sind die Sommermonate am Besten. Im Frühling hat es sehr gute Wellen und günstigere Preise.

Wie sind die Wellen in Hossegor?

In Hossegor und Umgebung finden sich einige der besten Beachbreaks der Welt. Viele der Wellen sind aber nur für Fortgeschrittene oder sogar Experten ein Spaß. Im Sommer sind die Wellen selten größer als einen Meter und Anfänger geeignet. Die breiten Weißwasserwellen eignen sich auch sehr gut für die ersten Surfversuche.

Wann und wo ist das Quiksilver Pro France in Hossegor?

Das Quik Pro findet vom 01.10.2020 bis zum 11.10.2020 statt. Es ist der drittletzte Stop auf der Tour der World Surf League. Gesurft wird je nach Bedingungen in La Gravière oder La Nord oder L`Estagnot

Was ist das Besondere an Hossegor?

Hossegor ist eines der ganz wenigen Zentren des europäischen Surfens. Das liegt an der zenralen Lage, aber auch an der Qualität der Wellen. Hier kommt beides Zusammen: Das Kliché und das Echte. Hossegor bietet jedem einen Grund, wieder zu kommen.

Wie kommt man am Besten nach Hossegor?

Mit dem Flugzeug nach Biarritz, Bordeaux oder Bilbao, mit dem eigenen Auto oder mit einem Reisebus kommt man günstig nach Hossegor. Weil praktisch alle Surferinnen aus Deutschland hier vorbeikommen, gibt es während der Saison auch viele Mitfahrgelegenheiten, zum Beispiel bei Facebook.

Was sind die besten Orte zum Surfen in Hossegor?

Die spektakulärsten Wellen finden sich meist in la Gravière. Bessere Spots für Durchschnitts-Lollos sind aber Les Estagnots und die Strände im Süden von Hossegor, wo sich oft noch leere Strandabschnitte finden lassen.

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